Aus meinem Autorinnenleben im Februar 2026

Kürzlich reichte ich je eine Kurzgeschichte zu zwei Schreibwettbewerben ein. Einmal zum SpaceNet Award zum Thema Lösung. Meine Teilnahme daran liegt schon ein paar Tage zurück. Ich hatte eine entsprechende Geschichte parat. Diese Geschichte hatte ich schon einmal zu einem anderen Thema und einen anderen Wettbewerb eingereicht und nichts gewonnen. Das Thema Lösung enthielte sie aber auch. So feilte ich noch ein bisschen daran und nahm teil. Es werden noch ein paar Geschichten zu diesem Wettbewerb zusammenkommen, denn der Einsendeschluss ist noch nicht überschritten. Jetzt muss ich abwarten. Auch wenn sehr viele Schreibende teilnehmen, hat man eine Chance auf einen der drei Preise. Man schreibt schließlich nicht nur, um dabei zu sein, sondern möchte auch gewinnen.

Nicht besonders lange vor dem Einsendeschluss hatte ich von einem anderen Schreibwettbewerb zum Thema ‚Wut‘ erfahren. Der hohe Geldpreis reichte mitunter als Anreiz, um in ein paar Tagen einen ordentlichen Text zu schreiben und ihn zu überarbeiten. Damit hatte ich zu tun, denn die Geschichte durfte höchsten 15 000 Zeichen lang sein und das nutzte ich fast gänzlich aus. Es wurde somit eine recht lange Kurzgeschichte. Der Einsendeschluss ist jetzt verstrichen. So lange brauche ich nicht zu warten. Bereits im März soll der einzige Gewinner oder die Gewinnerin feststehen. Weil es, was die Ausnahme ist, nur einen einzigen Preis gibt, ist auch das Preisgeld so hoch. Aber an Literaturwettbewerben nimmt man teil, um sich mit anderen zu messen und bestenfalls über eine Platzierung zu freuen. Das Preisgeld spielt eine weniger wichtige Rolle. Ich hatte aber noch einen Grund, um in kurzer Zeit ein Text zu fabrizieren. Zu diesem Thema hatte ich nämlich gleich eine Geschichte im Kopf und sie ist meiner Meinung nach gut.

Aus meinem Autorinnenleben im Dezember 2025

Im November reichte ich zu einem Wettbewerb einen Romananfang ein.  Manchmal habe ich noch etwas Passendes für Wettbewerbe herum liegen. So ging es mir auch bei einem anderen Wettbewerb. Es war eigentlich ein Gewinnspiel von einer Zeitung ausgelobt. Eine schöne Weihnachtsgeschichte war zu schreiben, um eine kurze Reise zu gewinnen. In meinem Sammelsurium hatte ich noch eine. Zwar eine traurig. Aber warum sollte man eine traurige Geschichte nicht als schön empfinden? Jetzt muss ich noch abwarten. Weiterlesen

Aus meinem Autorinnenleben im Oktober 2025

Die Wettbewerbe, an denen ich im Sommer teilnahm, sind ausgewertet. Jede Jury braucht ja eine Weile, um zu entscheiden, welche Geschichten die besten sind. Unter Hunderten von Teilnehmern können vielleicht drei gewinnen, jedenfalls weniger als zehn. Einmal reichte ich eine ungehaltene Rede ein, die nicht zu den Siegerreden gehörte.  Das andere war eine Taxigeschichte für einen österreichischen Wettbewerb. Von der Story her fand ich gar meine Geschichte gut genug, um zu gewinnen. Aber es ist vermessen mit einem Gewinn rechnen.  Ich gewann auch nicht, nahm aber teil und das zählt. Weil ich die Geschichte so gut finde, kommt sie auf meine To-Do-Liste. Die Idee dazu hatte ich auch schon längst vor dem Wettbewerb. Der Wettbewerb kam mir nur gelegen, um sie in sehr gekürzter Form dazu einzureichen. Passenderweise lautete das Thema des dritten ausgewerteten Wettbewerb ‚Aufgeben gibt’s nicht‘. Das ist mal ein Motto, aber zu einem Gewinn reichte meine Geschichte nicht.

Im Herbst nahm ich an drei weiteren Wettbewerben teil. Die sind noch nicht ausgewertet. Aber auf einen Preis mache ich mir ehrlich gesagt keine Hoffnung. Mir fiel eben einfach jeweils etwas zum ausgeschriebenen Thema ein. Der erste war zum Thema ‚Grenzenlos‘. Ein Buch mit ausgewählten Geschichten wird nach der Auswertung pünktlich zur Buchmesse Stockstadt am Rhein herausgegeben. An diesen von der ‚Riedbuchmesse‘ nehme ich übrigens fast jedes Jahr teil.  Der nächste Wettbewerb war zum Thema ‚Money, Money, Money‘. Dazu kann ja wohl jeder aus seinem Erlebten einen Geschichte erzählen. Meine schickte ich Anfang Oktober ab. Danach machte ich erst einmal ein paar Tage Urlaub im Harz. Da wollte ich hin und es gefiel mir.

Etwas zu für einen anderen Wettbewerb zum Thema ‚Durch‘ fiel mir noch ein. Es ist zwar nicht für den Pulitzer-Preis, den ich sowieso nicht gewinnen kann, aber dafür für den Putlitzer Preis. Ja, den gibt es auch.

Aus meinem Autorinnenleben im August 2025

In letzter Zeit nahm ich an drei Wettbewerben teil. Jetzt warte ich ab. Es dauert ja immer, bis es ausgewertet ist. Mit der bereits im Juni erwähnte Taxigeschichte habe ich wirklich eine tolle Story entworfen. Finde ich jedenfalls. Jetzt muss nur noch die Jury meine Schreibe gut finden.

Aufgeben gibt’s nicht, so lautete passender Weise das Thema eines Wettbewerbs, bei dem ich im Juni teilnahm. Im Juli reichte ich eine ungehaltene Rede zu einen weiteren Wettbewerb ein.

Im Oktober werden von allen drei Wettbewerben die Gewinner feststehen. Weiterlesen

Aus meinem Autorinnenleben im Juni 2025

Meine Buchveröffentlichung ist schon eine Zeit lang her. Erschienen ist der Roman 2016 bei der Münchner Verlagsgruppe. Nichtsdestotrotz erinnere ich noch mal.
Der Titel lautet ‚Über den Tellerrand‘. Er wird meistens mit einem Blick über den selbigen verstanden, was auch nicht falsch ist. In erster Linie habe ich ihn allerdings als eine Anspielung auf die Mittagessen bei der Romanfamilie  gemeint.
Im Roman erzählt  die Protagonistin nachdenklich von ihren Erlebnissen in den 70er und 80er Jahren beginnend vom Vorschulalter bis zur jungen Frau. Über ihre Familie, Schulzeit, den Verwandten und Bekannten, den Ansichten im Dorf, ersten Liebschaften, Trauer, Tränen und Leid. Hauptsächlich Leid.
Das Buch ist schon einmal für alle, die traurige Geschichten mögen. Ansonsten bietet es ja auch tatsächlich noch den Blick über den Tellerrand, denn die Oberthemen sind Resilienz und Mobbing. So schlecht geschrieben ist es auch nicht.  Weiterlesen

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